When I dream
19.02.07 Ich glaub an dich - Ein Brief an die Menschheit

Es tut mir Leid was dir passiert ist.
Du trägst die Wunden immer noch in dir oder?
Das Gift in deinem Herzen das dir Vergiftete zugefügt haben.
Du spürst es....ebenso wie ich.
Es lässt dich verbittern...grau werden.
Gerne würde ich dir helfen es rauszuholen.
Doch dafür müsstest du mich in dein Herz lassen...mir vertrauen.
Ich könnte durch dich ebenso giftig werden..doch das werde ich nicht
eher würde ich sterben...doch es kostest Kraft dem zu widerstehen.
Ich kann veruchen dir zu helfen, und wie gerne würde ich es tun.
Das Gift in dir ist alt..es wurde über die Jahrhunderte immer weiter gegeben.
Es macht die Menschen blind und selbstgefällig so das sie es weiter pflanzen wie all die Menschen vor ihnen.
Der Schutz von dem du sprachst ist derselbe Schutz von dem die Länder sprechen wenn sie sich mit Waffen ausrüsten und Bündnisse unterzeichnen.
Ich weiß nicht wie andere das sehen...aber ich sehe darin keine Stärke kalt zu sein oder sich schützen zu wollen....es ist schwach...denn im Grunde ist es nichts anderes als die Angst vor dem Leben selbst.
Denn auch Schmerz und Verlust sind ein Teil von ihm.
Ich weiß das du viel mit gemacht hast...so viel das du es nicht mehr ertragen hast.
Und das ist verständlich....mir erging es auch lange Zeit so.
Doch willst du gegen das Gift in deinem Herzen Kämpfen oder willst du dich daran klammern in dem Glauben es sei gut für dich?
So wie all die anderen und grau und verbittert werden? Um es letzendlich weiter zu sähen wie die Menschen die es dir gaben?
Wenn dem so ist kann ich nicht versprechen wie lange ich diese Bürde tragen kann und dann solltest du dir vll einen anderen Vergifteten suchen um mit ihm zusammen glücklich zu werden.
So oder so...ich werde alles geben was ich kann.
Es liegt in deiner Hand ob du dir und deinem Herzen und damit dem Leben die Macht über dich gibst, oder dich dem alten Übel der Menschen hingibst welches sich vor dem Leben fürchtet.
Ich möchte doch lediglich das du nicht so wirst wie die Menschen die dir das antaten.
Du trägst immer noch die Verantwortung..die Freiheit zu wählen.
Es liegt in deiner Macht.
Ich würde dir gern Helfen die Wunden in deinem Herzen, die dich vergiften, dich so sein lassen, zu heilen.
Dir helfen deine Angst vor dem Leben zu lösen.
Lass los, das bist nicht du.
Weinen zu können ist stärker als kalt zu sein.
Du musst nicht kalt sein um dich selbst zu wahren...dich zu schützen.
Niemandem mutwillig weh tun um du selbst zu sein.
Und wenn du das glaubst...stellst du dich auf die selbe Stufe wie die Menschen die du fürchtest.
Doch es bleibt deine Entscheidung....so wie alles....wie alle Menschen immer die Wahl hatten.
Ich kann dir nur anbieten für dich da zu sein um dir deinen Weg vll etwas leichter zu machen.
Menschen tun so vieles um sich sicher zu fühlen vor dem Leben...der Veränderung.
Sie bauen Maschinen um sich zu schützen....Medikamente....Regierungen.
So wie sie Masken aufsetzen aus Angst die Leute würden sie nicht mögen...doch in einer relativen Welt gibt es immer welche die einen mögen und welche die einen nicht mögen.
Maskiert jedoch mögen einen die Leute die wenn man man selbst wäre es vll gar nicht täten...also falsche Freunde...und die Menschen die einen als man selbst mögen würden tun dies dann jedoch nicht weil man maskiert eben nicht authentisch ist.
Doch im Endeffekt präventieren sie mit all diesen Dingen nur das Leben selbst, ihren eigenen persönlichen Weg.
Zensieren es, passen es sich an anstatt sich selbst dem Leben anzupassen und so von ihm zu lernen.
Doch wenn der Wind weht sehen sie sich selbst als schwach und hilflos weil sie es nie gelernt haben sich ihm, dem natürlichen Lauf der Dinge, hinzugeben.
In der Bibel nennen sie es das Böse...und hier im Westen ist es inzwischen schon soweit fortgeschritten das die Menschen meinen, wenn alle es tun darf ich es doch auch, muss ich es...um mich zu schützen...doch genau da liegt der Fehler, der Teufelskreis der uns schon so lange gefangen hält...den es zu durchbrechen gilt wenn man etwas verändern will....Auge um Auge und die Welt erblindet.
Also lass uns die Augen öffnen wenn wir etwas verändern wollen

Das Leben ist wie eine Rose
versucht man sie zu greifen sticht man sich an ihren Dornen und es tut weh...pflückt man sie verwelkt sie innerhalb weniger Tage...doch lässt man sie gewähren erfüllt ihre Schönheit einem mit Freude solange es so sein soll.

 

Jan - Eike Wilmsmeyer

19.02.07

12.5.10 19:47
 


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