When I dream
16.07.07 Eines Morgens...

 ...und wieder ist es die Musik. Sinnfreies Hacken auf die Tastatur während einzelne Tasten sich scheinbar um die Finger schlingen. Die Lebensgeister aussaugend, sie nutzend um eines eigenen bemächtigt loszuschreiben.
Eine Symphonie, eine Narretei? Nicht mal die Frage ob es wer lesen wird, man schreibt einfach los. Draussen wiegen sich die Bäume im Wind und was hinter den gläsernen Gefängnismauern aus Erwartungen bleibt ist die Ruhe. Ruhe vor einem Sturm? Sicherlich denn er kündigte sich schon damals an als die ersten Atemzüge unruhig die Luftröhre hinabstiegen um zu beseelen was ohne Seele war. Atman so nennen ihn manche. Den Atem des Lebens, des Kosmos. Wie ein Herzschlag werden Welten ein und ausgeatmet. So ist in einem Augenblick Alles Nichts um im nächsten Nichts Alles werden zu lassen. Gedanken tanzen. Hin und her, der Takt ist ihr Rahmen. Die Atmosphäre ihr Saft. Zwischen allem, leeren Worten und Seelen aus Plastik eine Sehnsucht nach echter Schönheit, wo gibt es noch Denker heutzutage, blinkt die Frage kurz auf. Doch im Fluss verliert alles seine Bedeutung. Es fließt einfach. Der Weg ist das Ziel. So ist es noch völlig uninteressant was ich schreibe doch am Ende ist es ebend jeder Buchstabe der die Wichtigkeit ausmacht weil ein jeder den Weg zum Ziel repräsentiert. Leben für den Augenblick an sich. Ohne Morgen ohne Gestern. Es fällt schwer, manchmal. Doch dann sind dort wieder jene lichte Momente in denen alles einfach ist. Und klar, so als würden die Buchstaben in der Buchstabennudelsuppe auf einmal einen Sinn ergeben und etwas flüstern....
LOSLASSEN, ÖFFNEN, LOSLASSEN, ÖFFNEN
immer wieder immer wieder. Wie Regentropfen prasseln sie auf mich ein fordern ihren langersehnten Tribut und so scheint es als würde mein Leib manchmal unter ihrer Last zusammenbrechen, weil eine sogenannte Realität eine diktierte Wirklichkeit mich wie Kleber am Gezüchteten Boden hält der mit Gewalt propagiert und aufgezwungen wird von Engeln mit Schwertern aus Papier. Der Garten Eden ist weit. Das Flammenschwert durch Kriegführende Bürokraten ersetzt die nur eines im Sinn haben. Vorwärts, Sturm nach vorne...nach vorne?
To the End...

Extase im Schreiben? Ein Segen...
12.5.10 19:37
 


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