When I dream
13.03.07 Die Flut

Die Flut

Als ich einmal in einem Bus saß, mit dem ich nach einem Wochenendbesuch bei Freunden und Bekannten eine lange Strecke Richtung Heimat fuhr und der Regen gegen das Fenster prasselte - ausser mir waren noch 4 der Spezies Mensch anwesend - kam mir zum Spotte der Situation ein gar amuesanter Gedanke. Vielleicht waren es ja die Regentropfen die am Fenster zu zerplatzen schienen, die mich auf diesen Gedanken brachten.
Ich stellte mir das Leben einmal als "visuelles Schaubild" vor.
Das Ergebnis dieser Vorstellung war ein Ball.
Um genau zu sein das Drahtgittermodell eines Balls. Ich stellte mir weiter vor das dieser Ball von fluessiger Konsistenz sei. Und seine Oberfläche war glatt und gespannt wie die Oberflaeche eines Wassers welches im Glase ruht.
ICh stellte mir vor wie man nun einen Stein in diesen Ball wirft.
Er versank darin was so auch oberflächlich gesehen das einzige wäre.
Jedoch gibt es noch andere Blickwinkel die ihre Beachtung verdienen, denn je mehr Blickpunkte wir berücksichtigen desto größer wird die Detailvielfalt.
Und im Detail steckt bekanntlich die Liebe nach der ein mancher Mensch schon sein Leben lang sucht.
Vielleicht ist sie gleichzusetzen mit der Liebe Gottes welche ja endlos sein soll und somit eine unendliche Detailvielhalt bedeuten würde.
Das jedoch ist wohl eher ein Thema fuer die Theologie.
Der Stein jedenfall, welchen wir in den NEtzball warfen, hinterlaesst seine Spuren. Den dort wo er auftrifft schlägt der Ball Wellen.
Ich stelle mir nun vor das das Leben und der Geist eines jeden Menschen sowie all der Wandel auf der welt diesen wellen entsprechen. Das der Stein wie ein Urknall auf einmal Resonanz in den Weiten des Kosmos hervor rief.
Diese Resonanz ist alles Tun, alle Materie, alles Denken, alle Elemente und alles was noch dazwischen existiert.
Ebend wirklich alles.
Wenn sich an dem einen Ende des Balles etwas eindrückte, drueckte es sich auf der anderen Seite wieder heraus.
So das alle Bewegungen in einer engen Verbindung zueinander standen.
Wenn nun unser Universum, unser Kosmos dieser Ball ist und der Stein der hineingeworfen wurde ein Urknall ist. Was ist wenn die Wellen erliegen? Die Bewegung zum Stillstand kommt? Ist dann alle Materie und alles Sein verschwunden?
Und wenn. Wer war es der den Stein warf?
Doch meine Gedanken gingen noch weiter...was waere wenn nun dieser eine Ball, welcher hier ja den ganzen Kosmos mit all seinem Sein und seinem Nicht-sein veranschaulicht, lediglich ein Atom, ein Bestandteil in einem anderen Kosmos waere. Und jedes Atom in dieser Welt ebenso ein Netzball ist.
Was waere wenn es immer so weiter ginge.....und die Kosmen sich immer weiter ausbreiten?
Das ist jetzt schwierig zu erklären also lesen sie ruhig.
Was wäre wenn es anfing wie die Flut kommt?
Wenn all diese Netzballuniversen mit ihren Atomen aus weiteren Netzbaellen und ihrer Oberflaeche bestend aus in Wechselwirkung zueinander in Beziehung stehenden Bewegungen welche die Schwingung der Energien allen Seins repraesentiert.
Wenn am Anfang nur ein Ball war. Welcher wie ein Herz, das Blut pumpt, Netzbälle in alle vorstellbaren Richtungen und am anschließend wieder zurück pumpt.
Das Herz Gottes könnte man nun meinen.
Und die Flut geht.
Saugt er alles ineinander verflochtene Leben, alle KOsmen, mit ihren Netzbällen wieder in sich ein.
Atmet aus....und wieder ein.
Ein Herzschlag ist in unserer Welt von kurzer Dauer, wobei es natürlich auch hier von der Wahrnehmung, der Sitation, eben, der Relativität des Betrachters abhaengt.
Ich kann mir nicht vorstellen wie viele Aeonen wohl dieser einer Herzschlag dauert.
Da ist es beinahe unverschaemt in welchem Kontext wir solche Worte wie Ewigkeit gebrauchen.
Als ich mich umsah waren wir an meinem Ankunftsort angelangt und die 4 Homo Sapiens, die mitfuhren, verschwunden.
Schon lustig, dachte ich so bei mir, wie schnell die Fahrt doch diesmal ging.

Jan - Eike Wilmsmeyer
Mainzholzen, den 13.03.07
12.5.10 19:24
 


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