When I dream
28.04.03 Der Klang der Musik

Der Klang der Musik

Das Ohr gespannt auf den Augenblick des ersten Takts.
Die Augen blicken umher und fügen das Sehen und Hören zu einem Ganzen zusammen.
Der einzelne Ton reißt den Körper umher der sich zum Tanze aufgerichtet hat.
Die Gefühle tanzen mit jedem weiteren Laut immer weiter in die Unendlichkeit der Musik.
Das Sein existiert für die Länge des Liedes nur noch in verschwommenen Erinnerungen.
Der Geist vergißt plötzlich das Atmen und scheint sich aus dem Gefängnis des Körpers zu lösen.
Die Bewegungen verschmelzen mit dem Takt der Musik werden eins mit ihm.
Das Ich ist für die Dauer eines Augenblicks Bestandteil des Liedes selbst.
Die Klänge werden zu den engsten Vertrauten die man schon seit Jahren zu kennen scheint.
Man verläßt die Realität mit einem Regen aus Emotionen, hinaus in die Freiheit.
Die Sinne werden mit jeder weiteren Sekunde mehr gelähmt.
Doch dann ist es wieder Stille und die Seele verschwindet unter Protest wieder in den allzu realen Körper seiner Selbst.

Jan-Eike Wilmsmeyer
Mainzholzen den 28.04.2003

12.5.10 18:41
 


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