When I dream
01.11.06 Fabelwese

Fabelwesen

Ich lebe in einer Welt...
Einer Welt in der kein Platz ist für meine Träume
Sei realistisch sagen sie
Doch sind es eben diese Träume...diese Träume die mich zu dem machen was ich bin.
Ich bin realistisch...denn ich versuche das "Unmögliche" zu leben...
Wie ein Fabelwesen das von der Welt der Menschen verdrängt wird, weg rationalisiert wird, ein Fabelwesen...das es schlichtweg nicht gibt.
So wurde ich in die große Maschinerie der Menschen hineingeboren...
PASS DICH AN!
Leiste deinen Beitrag als Zahnrad im großen mit Konsum geölten und durch Angst und Selbstzweifel zusammengehaltenen Bollwerk Menschheit welches die Vernichtung von all dem zur Konsequenz hat was mir heilig ist.
Ich passte mich nicht an.
So bin ich also nun...Sandkorn im Getriebe Menschheit welches kein Rasten kennt, es sogar fürchtet.
Schmerzen leidend unter dem Druck all der sich beständig weiter drehenden, da immer wieder geölten, immer wieder festgeschraubten, Zahnräder die angepasst ihren Beitrag zu dem demokratisch diktierten Kollektiv Menschheit leisten...welches nicht daran glaubt, ja es nicht einmal für möglich hält, das es so etwas wie Sandkörner gibt, geschweige denn etwas anderes, so etwas wie eine Freiheit, ein Leben ausserhalb des Bollwerkes....

Jan - Eike Wilmsmeyer
Mainzholzen, den 01.11.06
12.5.10 19:42


17.03.2006 Fabel vom Kot

Fabel vom Kot

 

Ein kleiner Vogel saß auf nem Baum
seinen Augen traute er kaum,
als er sah was da passierte
was die anderen längst genierte.
Der Bär der aß dort seinen Kot
wober er`s dann noch auf die anderen schob
um sich dann auch noch zu beschweren
dass die andren sich nen Dreck drum scheren
Das rest`ge Getier das lachte bloß
Beim Bär da ging das Heulen los
Er fragte sich versteht mich niemand?
kennt denn keiner diesen Zustand?
Vom Leiden & der Glücke Pain
Darf ich denn nicht mal alleine sein?
Um meinen Lastern ein wenig zu frönen
& und mich selbst mit Stuhlgang zu verwöhnen?

 

Jan - Eike Wilmsmeyer

Hameln, den 17.03.2006

12.5.10 19:41


15.05.07 Elfentanz...

Elfentanz...

jedoch nicht in der Menschen Augen Glanz
einfach ist es und gewohnt
von oben er auf Vergangenheit thront
legt ein dichter Schleier sich vor das was ist
weil man arrogant ihm keinen Wert beimisst
so werd ich wohl der Menschen Pfad verlassen
um mich mit des Chaos Natur zu befassen
einfach und brüchig sind ihre Konstrukte
beruhend auf berechnenden System
bis es mir wie Erkenntnis zuckte
ich sollte meiner eigenen Wege gehen
mich öffnen für all das Schöne
Gajas und auch Himmels Söhne
wie sie tanzen im Mondenschein
so soll's mir eine Freude sein
vielleicht spricht das Leben selbst dort gar zu mir
während alle Schleier, Ängste reißen wie Papier
und mir würd auf einmal gewahr
das alles, wahrlich alles würde wunderbar
würden Menschen endlich wie Menschen beehren
und dem Stillstand das fürchten lehren
ihr Glauben, Realität, so nennen sie ihn
hat ihnen alle Rationalität verliehen
mathematisch genau alles Leben zu besehen
bis sie alles, nur das Leben selbst nicht mehr verstehen...

Jan – Eike Wilmsmeyer
Mainzholzen, den 15.05.07

12.5.10 19:40


09.08.05 Einsamkeit

Einsamkeit

Du sitzt allein zu Haus
allein mit dir und deinen Gedanken
denkst dich an belebte Orte
zu den Menschen die du liebst
weg von dir selbst und der Realität
in eine bessere welt
und während du so frei im Äther schwebst
vergisst du
das du zu hause bist
das du einsam bist
so schwebst du weiter
weiter und weiter in die freiheit und unendlichkeit deiner Phantasie
nichts ist unmöglich so scheint es dir
bis du mit einem schlag die augen aufmachst
du siehst dich um und bist einsam
bist zu haus
doch es gefällt dir nicht mehr
du wünschst dich in deine realität
klammerst dich daran
doch in deiner umklammerung ist nichts
und so träumst du dein leben
verwöhnst dich selbst mit wunschvorstellungen
doch je höher du fliegst
desto kleiner wird die welt
bis sie sich endgültig im nichts auflöst
realität ist für dich ein fremdwort
die welt ist weg
sie dreht sich ohne dich
wirst du jemals zurückfinden?

Jan -Eike Wilmsmeyer
Mainzholzen, den 09.08.2005
12.5.10 19:39


16.07.07 Eines Morgens...

 ...und wieder ist es die Musik. Sinnfreies Hacken auf die Tastatur während einzelne Tasten sich scheinbar um die Finger schlingen. Die Lebensgeister aussaugend, sie nutzend um eines eigenen bemächtigt loszuschreiben.
Eine Symphonie, eine Narretei? Nicht mal die Frage ob es wer lesen wird, man schreibt einfach los. Draussen wiegen sich die Bäume im Wind und was hinter den gläsernen Gefängnismauern aus Erwartungen bleibt ist die Ruhe. Ruhe vor einem Sturm? Sicherlich denn er kündigte sich schon damals an als die ersten Atemzüge unruhig die Luftröhre hinabstiegen um zu beseelen was ohne Seele war. Atman so nennen ihn manche. Den Atem des Lebens, des Kosmos. Wie ein Herzschlag werden Welten ein und ausgeatmet. So ist in einem Augenblick Alles Nichts um im nächsten Nichts Alles werden zu lassen. Gedanken tanzen. Hin und her, der Takt ist ihr Rahmen. Die Atmosphäre ihr Saft. Zwischen allem, leeren Worten und Seelen aus Plastik eine Sehnsucht nach echter Schönheit, wo gibt es noch Denker heutzutage, blinkt die Frage kurz auf. Doch im Fluss verliert alles seine Bedeutung. Es fließt einfach. Der Weg ist das Ziel. So ist es noch völlig uninteressant was ich schreibe doch am Ende ist es ebend jeder Buchstabe der die Wichtigkeit ausmacht weil ein jeder den Weg zum Ziel repräsentiert. Leben für den Augenblick an sich. Ohne Morgen ohne Gestern. Es fällt schwer, manchmal. Doch dann sind dort wieder jene lichte Momente in denen alles einfach ist. Und klar, so als würden die Buchstaben in der Buchstabennudelsuppe auf einmal einen Sinn ergeben und etwas flüstern....
LOSLASSEN, ÖFFNEN, LOSLASSEN, ÖFFNEN
immer wieder immer wieder. Wie Regentropfen prasseln sie auf mich ein fordern ihren langersehnten Tribut und so scheint es als würde mein Leib manchmal unter ihrer Last zusammenbrechen, weil eine sogenannte Realität eine diktierte Wirklichkeit mich wie Kleber am Gezüchteten Boden hält der mit Gewalt propagiert und aufgezwungen wird von Engeln mit Schwertern aus Papier. Der Garten Eden ist weit. Das Flammenschwert durch Kriegführende Bürokraten ersetzt die nur eines im Sinn haben. Vorwärts, Sturm nach vorne...nach vorne?
To the End...

Extase im Schreiben? Ein Segen...
12.5.10 19:37


27.09.05 Ein reicher Mann

Ein reicher Mann

Es war einmal ein Mann, der sein Lebtag zufrieden war mit dem was er hatte, unabhängig von dem was er hatte.
Ein Mann der das Wort Gier verabscheute, der alles gab um wahrhaftig zu sein.
Ein Mann der sich sich nicht von Greueltaten an seiner selbst blenden ließ, der niemanden zu etwas zwang.
Ein Mann der nichts erwartete, der in Menschen vertraute, jeden für voll nahm.
Ein Mann der für sich einstand, jedes seiner Worte mit dem Leben bezahlt hätte.
Ein Mann der nicht heuchelte, nicht log.
Ein Mann der aus jedem Funken Leben das beste machte. Einer der nicht missbrauchte nicht vergiftete.
Ein Mann mit Kraft, der sich bemühte seine Zeit nicht mit Selbstmitleid zu verschwenden, der nicht neidete was nicht seins war.
Ein Mann der wusste das Reichtum frei ist von allen Besitztümern dieser Welt.
Ein Mann der war was er war, er selbst!
Solch ein Mann ist wahrhaft reich und solange er sich diese Würde, diesen Respekt gegenüber sich selbst und dem Leben nicht nehmen lässt, wird es keine Macht der Welt geben die ihm dieses Reichtums berauben kann!

Jan - Eike Wilmsmeyer
Mainzholzen, den 27.09.2005
12.5.10 19:36


05.09.05 Echtheit

Echtheit

Jeden Tag treffe ich Menschen
wie sie leiben wie sie leben
selten treff ich sie denken
meist nur von Wahrheit reden
wie sie reden und sich freuen
doch meist nur so zum Schein
Sie nennen es Anstand, Respekt und Höflichkeit
ich nenne es dagegen unnötige Feigheit
tun sie es bloß für ihren sozialen Status
oder tun sie es weil sie denken, denken ja ich muss
ich höre sie sagen was machst wie geht es dir
leider meist nur Phrasen eigentlich was will der hier
diese gespielte Nettigkeit
eine der Errungenschaften aus dieser unseren Zeit?
Ich frage einen Menschen wollen wir uns mal wieder treffen?
Ne du, hab soviel um die Ohren kannst erstmal vergessen.
Och ist ja schade ich richtig mit dir fühl
doch hat man nicht immer Zeit, Zeit wenn man es will?
Müd bin ich von diesem heuchlerischen Geschwätz
denn es ist das Wahre das ich am meisten schätz.
Ist es so schwer einfach zu sagen was man so denkt was man so fühlt?
würden die Menschen es tun, kein Missverständnis unsere Welt erfüllt.
Ich sehne mich nach Echtheit, ein Stück Echtheit nur für mich
vielleicht finde ich es diesmal, vielleicht in deinem Gesicht.

Jan - Eike Wilmsmeyer
Einbeck, den 05.09.2005
12.5.10 19:36


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